Nach meinem Architekturstudium habe ich mich intensiv mit Raum, Licht und Farbe beschäftigt. Die großen Farbräume ( U-Bahnhof Candidplatz ) wurden jedoch mit der Zeit immer kleinteiliger und nun bin ich bei der realistischen Acrylmalerei gelandet. Noch immer sind für mich Licht- und Farbwirkungen wichtig und prägen meine Bilder. Besonders aber widme ich mich der Mimik und einem hintergründigen, mehrsagenden Blick.
1986 habe ich mit dem Sportklettern angefangen. Seit dieser Zeit verbringe ich fast jedes Wochenende und jeden Urlaub in der Natur, besonders am Felsen, in den Bergen, einer der wenigen Orte, an denen man bei uns noch ursprüngliche Natur vorfindet. Ich liebe es auf längeren Trekkingtouren im weglosen Gelände ein Teil der Natur zu sein und zu beobachten... In der High Sierra in Kalifornien bin ich 1994 das erste Mal Auge in Auge mit einem erwachsenen Bären gestanden. Ich hatte Angst und war gleichzeitig fasziniert und überwältigt.